Manchmal ist eine medikamentöse Unterstützung mit Psychopharmaka wie z.B. Antidepressiva zumindest vorübergehend angezeigt und sinnvoll. Vor allem für von Arbeitsplatz-Mobbing Betroffene, die ihre Situation nicht mehr ertragen, ist es wichtig, rechtzeitig Hilfe beim Hausarzt oder einem Psychiater/ einer Psychiaterin zu suchen und sich unter Umständen krank schreiben zu lassen. Denn sonst sind sie bei einer Kündigung ungenügend geschützt. Es ist aber besonders bei schwererem Mobbing für die meisten Betroffenen wichtig, eine Auszeit für sich zu nehmen, sich zu erholen, bevor sie sich erfolgreich nach einer neuen Arbeitsstelle, ev. einer neuen Tätigkeit oder Ausbildung umschauen können.

Möchte man eine Therapie bei einem Psychiater machen, so sollte dieser eine Zusatzausbildung in Psychotherapie haben, denn seine Grundausbildung ist die gleiche wie die eines Arztes, nämlich nicht Psychologie, sondern Medizin. Wenn sich Betroffene von einem Psychiater oder einer Psychiaterin gut angenommen und verstanden fühlen, so steht einer Therapie (wird wegen der ärztlichen Ausbildung von der Krankenkasse bezahlt) nichts im Wege.


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